arak10 – gegen den rassistischen Normalzustand
der antirassistische Kongress 14.-17.10.2010 Hamburg
Rassismus ist gesellschaftliche Normalität und begegnet einem in allen Bereichen des alltäglichen
Lebens.

Menschen werden aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert, beleidigt und körperlich angegriffen.

Menschen wird es von Behörden erschwert ein selbstbestimmtes Leben zu führen, indem sie ständig
kontrolliert und daran gehindert werden einer Arbeit nachzugehen oder sich überhaupt frei zu
bewegen. Ihren Höhepunkt finden solche behördlichen Maßnahmen nicht selten darin, dass diese
Menschen in Haft genommen und abgeschoben werden.

Auch die Grenzbefestigungen des europäischen Wirtschaftsraumes und neokoloniale Aktivitäten
kapitalistischer Konzerne und Staaten sind als eine Form von Rassismus zu bewerten.

Trotz der vielfältigen Erscheinungsformen von Rassismus und rassistischer Repression, migrieren
immer noch zahlreiche Menschen und überwinden die Festung Europa. Sie nehmen ihr Schicksal
selbst in die Hand und leisten in ihrem Alltag Widerstand gegen staatlichen und gesellschaftlichen
Rassismus.

Der antirassistische Kongress 2010 soll Gelegenheit geben, sich mit den Ursachen,
Erscheinungsformen und Folgen von Rassismus auseinander zusetzen. Genauso soll er einen
Überblick über den antirassistischen Widerstand der letzten Jahrzehnte geben.

Wir wollen die Zeit
aber auch nutzen, um unsere eigene politische Arbeit und den Umgang mit
Ausgrenzungsmechanismen innerhalb der Linken kritisch zu hinterfragen und Perspektiven für
zukünftigen Aktivismus zu eröffnen.

arak10 – 14.-17.10.2010
4 Tage Infoveranstaltungen, Workshops, Diskussionen und Vernetzungsmöglichkeiten

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ein paar Texte zum Thema

Reader: Institutioneller Rassismus in der Brd
"Institutionalisierter Rassismus in der brd"

Text über das Europäische Migrationsregime:
Geschlossene Gesellschaft Europa